Kundengeschenke: So findest du das richtige

publiziert:28.08.2020 by

Oft führt das Thema «Kundengeschenke» zu nackter Panik beim Verantwortlichen. Mit dem Ergebnis, dass doch wieder der obligatorische Kalender, der Werbekugelschreiber oder der gebrandete Schlüsselanhänger samt Standard-Brief verschenkt wird.


Doch mal ehrlich: Freust du dich über solche «Geschenke»? Vermutlich nicht, sonst wärst du wohl kaum hier gelandet.

Was also kannst du tun, wenn du dich mit der Frage konfrontiert siehst: Was schenken wir unseren Kunden?

Gerne geben wir dir praktikable Tipps, damit sich deine allfällige Panik in Vorfreude verwandelt. Zusätzlich verraten wir dir 3 Geheimzutaten, die jedes Geschenk besonders machen. Egal, ob du den Beschenkten persönlich kennst oder nicht.

Starte mit Zahlen, Daten und Fakten


Statt dich sofort in die Ideenfindung zu stürzen und frustriert aufzugeben, weil dir nichts Passendes einfällt, widme dich erst allen faktischen Details.


Anlass

Was ist der Grund für das Kundengeschenk? Ein Feiertag wie Weihnachten oder Ostern? Der erfolgreiche Abschluss eines Projekts? Hat der Kunde Geburtstag, hat er geheiratet oder ein Baby bekommen?

Was immer der Anlass ist, mache ihn dir bewusst. Er hilft dir sehr bei der Ideensuche.


Einzelperson oder Gruppe

Wie viele Personen sollen beschenkt werden? Nur eine einzige? Ein Team oder eine ganze Reihe unterschiedlicher Menschen?

Auch das macht einen Unterschied in deinem weiteren Vorgehen. Viele unserer Kunden empfinden es als einfacher, ein Geschenk für eine Einzelperson, als für eine Gruppe zu finden.


Alter & Geschlecht

Für wen ist das Kundengeschenk? Eine Frau? Einen Mann? Einen Geschlechtermix? Und wie alt oder jung ist der / sind die Beschenkten?

Wenn du das nicht weisst, versuche es in Erfahrung zu bringen. Lass dir beispielsweise eine Liste mit Namen geben oder erstelle selber eine.


Budget

Vor allem wenn du im Namen deines Arbeitgebers ein Kundengeschenk besorgen musst, sind das die Fragen aller Fragen: Wie viel darf es kosten? Was steht dir pro Person und Geschenk zu Verfügung?

Spannenderweise blicken wir oft in blanke Gesichter, wenn wir diese Frage stellen. Es erleichtert jedoch einiges, zumindest die Obergrenze zu kennen.

Schaffe eine Verbindung.


Nachdem du – bildlich gesprochen – die Grenzen abgesteckt hast, kannst du dich dem eigentlichen Geschenk widmen. Das heisst, seinem Inhalt, seinem Aussehen und seinem symbolischen Charakter.

Dabei geht es vor allem um eines: Schaffe eine Verbindung zum Beschenkten.

Das ist manchmal leichter gesagt, als getan. Darum kommen hier einige Impulse, wie du das fertigbringst.


1. Zapfe sämtliche Informationsquellen an.

Um mehr über den oder die (unbekannten) Beschenkten zu erfahren, nutze alle Quellen, die du kennst:

  • Frage deinen Chef, dein Team oder deine Kollegen.
  • Informiere dich im Customer-Relationship-Management-System (kurz: CRM), wenn's eins gibt.
  • Google den/die Beschenkten oder die Firma .
  • Recherchiere auf LinkedIn, Facebook oder Instagram.
  • Rufe in der Firma des Kunden an und finde einen Komplizen.
  • ...


Denn was du brauchst, sind Hintergrundinfos. Nur so bekommst du ein Gefühl für den/die Beschenkten.

Wenn wir unseren Kunden Geschenke machen, schauen wir oft in unsere Datenbank, befragen einander oder holen den Partner oder einen Kollegen ins Boot. Oft entstehen dabei tolle Ideen, die dann auch für wahre Freude beim Beschenkten sorgen.


2. Denke mehr geradeaus, als um die Ecke.

Tönt einfach, ist es aber meist nicht: Und zwar, weil wir das Gefühl haben, wir müssten mit DER Idee um die Ecke kommen und so das Naheliegende vergessen.

Dabei ist das häufig vor unserer Nase: Der Anlass für das Kundengeschenk!

In Teil 1 «Start mit Zahlen, Daten und Fakten» haben wir bereits festgehalten, dass es sich lohnt, den Grund für den Kundengeschenk zu kennen.

Nun geht es darum, daraus eine Geschenkidee zu entwickeln.

Im Umkehrschluss bedeutet das:

Wenn der Anlass «Weihnachten» ist, darf auch dein Geschenk weihnachtlich, winterlich und festlich sein.
Beispiele: Adventskalender, Glühwein, Guetzli oder Weihnachtssterne

Wenn der Grund ein «erfolgreicher Projektabschluss» ist, darf es fröhlich und feierlich werden.
Beispiele: personalisierte Zertifikate, «Oscars», Grossflasche Champagner oder Sekt (zum gemeinsamen Anstossen auf den Erfolg) oder eine Runde Glacé (damit die rauchenden Köpfe wieder abkühlen)

Oder wenn der Anlass ein freudiges Ereignis oder Jubiläum ist, darf es persönlich und nahbar werden.
Beispiele: personalisierte Torten, Windeltürme, Jahrgangsweine oder Fotos von einem besonderen Moment


3. Füge alle Puzzleteile zusammen.

Nachdem du die Fakten geklärt, die Hintergrundinfos recherchiert und dir den Anlass bewusst gemacht hast, gibst du alles in einen Topf.

Et voilà: Vermutlich wirst du relativ schnell erste Ideen für mindestens ein, wenn nicht sogar zwei oder drei Kundengeschenke haben.

Freue dich also, wenn dein Kunde ein spezielles Hobby oder eine klare Vorliebe hat. Das erleichtert dir vieles.

Doch selbst, wenn dem nicht so ist. Auch Abneigungen, Allergien oder Antipathien sind sehr, sehr hilfreich, damit du das richtige Kundengeschenk findest.

Zusatz-Tipps: Nutze diese 3 Geheimzutaten.


Zwar wirst du diese drei Zutaten vielleicht gar nicht brauchen oder wollen. Doch wir haben wir Erfahrungen gemacht, dass sie den entscheidenden Unterschied zwischen einem «Danke» und einem «Freudensprung» machen können.


Tipp 1: Nimm dein Ego aus der Gleichung.

Hast du gerade kurz gestockt? Oder warst du irritiert? Das ist okay, denn Tipp 1 fällt vielen – inklusive uns – ganz schön schwer.

Doch wenn du jemandem etwas schenkst, geht es selten bis nie um dich. Es geht um den Beschenkten. Und dessen Interessen und Vorlieben können manchmal komplett von dem abweichen, was du kennst, magst oder gerne hättest.

Nimm dein Ego also aus der Gleichung und deine Kunden so, wie du gerne genommen werden willst. Nämlich, wie du bist.


Tipp 2: Verfeinere dein Geschenk mit "Herz".

Es mag kitschig tönen, aber wir geben jeweils ein Stück Herz in die Geschenke rein, die wir für unsere Kunden verpacken. Macht das – wissenschaftlich gesehen – einen Unterschied? Keine Ahnung.

Für einige dürfen wir jedoch schon (über) zehn Jahre einige tausend Kundengeschenke erstellen. Das lässt uns eine positive Wirkung vermuten.

In dem Sinne: Lass dein Herz (mit)sprechen, wenn du deinen Kunden Geschenke machst.


Tipp 3: Verleih jedem Geschenk eine persönliche Note.

Angenommen, du hast tatsächlich nullkommanull Ahnung, welcher Kunde beschenkt wird. Und angenommen, du hast auch keine Zeit mehr, irgendwas rauszufinden oder zu recherchieren.

Dann erinnere dich an diesen Satz: Die Magie steckt im Detail!

Das heisst, selbst wenn alle Stricke reissen, kannst du was tun, um Kundengeschenken eine persönliche Note zu verleihen.

Hier sind drei Ideen:

  1. Lege eine handgeschriebene Karte dazu.
  2. Verpacke das Geschenk in den Firmenfarben.
  3. Übergib das Geschenk persönlich oder lasse es überbringen.


Das ist machbar. Oder? 

Kundengeschenke, die in Erinnerung bleiben


Klar hoffen wir, dass du auf die letzte Frage begeistert «JA» geantwortet hast und du dich aufs nächste Kundengeschenk freust.

Falls nicht, haben wir einen letzten Tipp für dich:
Suche dir Hilfe – zum Beispiel bei lokalen Fachhändlern.

Die sind es gewohnt, spontan Ideen zu finden und in Geschenke zu verwandeln.

In diesem Sinne wünschen wir dir schon jetzt viel Freude beim Finden deines nächsten Kundengeschenks. Und noch viel mehr beim Verschenken.

Übrigens:
Gerne unterstützen wir dich dabei, etwas für deine Kunden zu finden, das in Erinnerung bleibt. Sende uns gerne deine Anfrage zu.



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